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Die Nabelschnurblut-Spende

Egal ob öffentlich oder privat – zum Wegwerfen einfach zu wertvoll!

Vor über 20 Jahren wurden zum ersten Mal Nabelschnurblut-Stammzellen bei einem 5-jährigen Jungen mit einer sehr seltenen Erkrankung seines blutbildenden Systems verwendet. Dem Jungen wurde durch die Stammzell-Transplantation ein neues Leben geschenkt. Seitdem gibt es immer mehr Krankheiten, bei denen diese speziellen Zellen erfolgreich eingesetzt werden -  sowohl eigene also auch bei bestimmten Krankheiten öffentlich gespendete. Leider sind sie im Bedarfsfall häufig nicht verfügbar: Obwohl die Nabelschnurblut-Gewinnung völlig schmerzfrei und ohne jedes Risiko für Mutter und Kind ist, wird in Deutschland viel zu selten die Möglichkeit genutzt, Nabelschnurblut bei der Geburt zu sammeln. 

Viel zu wenige werdende Eltern kennen die Möglichkeit, Stammzellen aus Nabelschnurblut aufzubewahren. Darüber hinaus spielen bei der autologen Aufbewahrung für das eigene Kind sicherlich finanzielle Überlegungen eine Rolle, denn eine Geburt ist ja auch mit anderen, notwendigen Anschaffungen verbunden.

Trotzdem sollten Sie als werdende Eltern bedenken, dass es sich hier um einen einmalige Chance für die Gesundheitsvorsorge Ihres Kindes handelt.

Der Betrag, der für eine 21-jährige Aufbewahrung investiert werden muss (und darüber hinaus finanziert werden kann) liegt sicherlich weit unter dem, was häufig für weniger wichtige Dinge ausgeben wird.

Sollten diese finanziellen Überlegungen aber tatsächlich ausschlaggebend sein, bietet sich immer noch die Möglichkeit der kostenlosen Spende für die Öffentlichkeit. Hier gibt es wirklich keinen Grund, anderen Menschen nicht zu helfen. Tatsächlich liegt die Spende-Bereitschaft nach individueller Beratung und objektiver Aufklärung bei über 70%.

Trotzdem konnte bisher in vielen Geburtseinrichtungen die Spende von Nabelschnurblut nicht aktiv angeboten werden, da diese geographisch zu weit von der nächstgelegenen öffentlichen Stammzellbank entfernt waren. Erst durch das dichte Netzwerk von kooperierenden Kliniken ist es eticur) in Zusammenarbeit mit der Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen gelungen, deutschlandweit flächendeckend nicht nur die private Aufbewahrung, sondern auch die öffentliche Spende anzubieten.

Private Aufbewahrung für Ihr Kind oder öffentliche Spende für die Allgemeinheit – durch eticur) können Sie frei entscheiden.