... und dauert nur wenige Minuten
- Direkt nach der Abnabelung entnehmen Arzt oder Hebamme das Blut aus dem Teil der Nabelschnur, der noch mit der Plazenta, aber nicht mehr mit Ihrem Baby verbunden ist. Dieser Vorgang dauert ca. 1-2 Minuten und gleicht im Prinzip der normalen Blutabnahme aus einer Vene. Weder das neugeborene Kind noch die Mutter spüren etwas von diesem Prozess. Gleichzeitig wird der Mutter Blut entnommen, um Infektionen auszuschließen und um die Identität der Proben durch HLA-Vergleich sicher zu stellen.
- Das Nabelschnurblut wird mit einem von uns beauftragten Kurier in die Stammzellbank des Universitätsklinikums Erlangen gebracht. Dort wird es nach dem Eintreffen umgehend separiert, anschließend werden die wertvollen Stammzellen eingefroren und bei minus 175° Celsius in Stickstofftanks aufbewahrt.
- Nach Durchführung einer Reihe von Qualitätskontrollen und Eignungsprüfungen werden die Daten des Stammzell-Präparats in anonymisierter Form an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) gemeldet. Nun steht das gespendete Nabelschnurblut für Patientenanfragen weltweit zur Verfügung.